Unsicherheit bei der Preisgabe persönlicher Daten aufgrund mangelhaften Datenschutzes im Internet ist ein immer stärker wachsendes Problem. Noch dazu eines, dass eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten des Internets betrifft, da die meisten Optionen, die heutzutage über das Internet wahrgenommen werden können, eben diese sensiblen Daten erfordern. Eine verringerte Nutzung von wirtschaftlichen Optionen, wie Online-Banking und Einkäufen sind dabei nur eine der offensichtlicheren Folgen.
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Statistisch gesehen – wie beispielsweise in der von Friendscout24 im August 2012 veröffentlichten Studie – haben etwa drei Viertel der Deutschen ein Bedürfnis nach hundertprozentiger Sicherheit im Datenschutz. Vor allem weibliche Internetnutzer seien sehr besorgt um die Sicherheit bei Online-Datingportalen und fühlen sich von den Seitenbetreibern oft nicht ausreichend über die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Datenschutzes informiert. Dieses Gefühl der Unsicherheit reicht sogar soweit, dass statistisch jeder zweite bereit sei, für die Nutzung dieser Internetdienste höhere Preise zu bezahlen, wenn ihm dies größere Sicherheit garantiert.
Wenn aber der Datenschutz als so unsicher empfunden wird, was würde ihn für die Verbraucher sicherer machen? Auch dazu gibt es Daten. Eine SSL-verschlüsselte Datenübertragung sei für die meisten Befragten die beste Möglichkeit, Sicherheit zu gewährleisten (die Partnervermittlung Friendscout24.ch bietet nützliche Tipps). In den Umfragen ist diese Möglichkeit dicht gefolgt von der Einbindung eines TÜV-Siegels in den Aufbau der betreffenden Seite, da ein solches offenbar als zuverlässige Aussage über die Sicherheit angesehen wird. Aber auch bereits die Bereitstellung von ausführlichen Informationen zum Thema Datenschutz in den AGBs wird von vielen Befragten als eine vielversprechende Absicherung angesehen.